Reishi Nebenwirkungen – ist der Pilz schädlich?

In der letzten Zeit erfreut sich ein eigentlich recht alter Wirkstoff einer sehr großen Beliebtheit. Die Rede ist von dem Reishi Pilz, welcher seit mehreren Jahrtausenden seine Anwendung in der alten asiatischen Medizin findet. Diesem Heilpilz werden viele unterschiedliche positive Wirkungen zugesprochen. Mit seinen vielen Inhaltsstoffen soll sich dieser unter anderem positiv auf den Stoffwechsel, die Leber und auch auf das Immunsystem auswirken. All diese positiven Wirkungen klingen auf den ersten Blick vielversprechend und würden das alte Heilmittel zu einem wahren Wundermittel machen. Doch, wie sieht es mit den Nebenwirkungen aus? Bringt der Reishi Pilz auch unerfreuliche und negative Wirkungen mit sich?

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Die meisten Studien und Seiten im Internet heben vor allem die positiven Aspekte des alten Heilmittels hervor. Oftmals finden die Nebenwirkungen nur sehr wenig bis gar keine Beachtung. Das ist jedoch nicht unbedingt auf die Ignoranz seitens der Internetseiten und Hersteller zurückzuführen, sondern liegt schlicht und ergreifend an der Studienlage bezüglich des Heilmittels. Zwar wenden die traditionellen Mediziner des asiatischen Raumes diesen Pilz seit mehreren Jahrtausenden erfolgreich an, doch Studien diesbezüglich sind ausschließlich jüngeren Datums. Folglich stehen Ergebnisse bezüglich möglicher Nebenwirkungen schlicht und ergreifend noch aus.

Was Studien bislang vermuten ist, dass Reishi in Wechselwirkung mit anderen Medikamenten treten könnte. Der Heilpilz könnte:

  • die Nebenwirkungen einiger Krebsmedikamente verstärken.
  • einige Enzyme der Leber beeinflussen und sich somit auch auf Medikamente, welche mit diesen interagieren negativ auswirken.

Reishi Studien 

Wie schon gesagt, sind die Studien bezüglich des natürlichen und alt bewährten Heilmittels aus dem asiatischen Raum bislang unzureichend und, vor allem in dem Bezug auf mögliche Nebenwirkungen des Reishi Pilzes, unzureichend. Es bleibt somit nur abzuwarten, was Ergebnisse aus ausstehenden Langzeitstudien zu berichten haben. Da der Pilz aber seit mehreren Jahrtausenden von Medizinern im Raum Asiens angewandt wird, gehen die Forscher von wenigen und harmlosen Nebenwirkungen aus.

Wie wirkt der Reishi auf die Psyche?

Eine besondere Frage, welche sich Wissenschaftler und Forscher in dem Bezug auf den Reishi Pilz stellen, ist die Frage danach, wie sich dieser auf die Psyche auswirkt.

Die chinesische Medizin betrachtet in dem Zusammenhang mit der Psyche der Menschen immer das sogenannte „Qi“, welches einigen Menschen aus dem „Feng Shui“ ein Begriff sein dürfte. „Qi“ ist dabei die universelle Lebensenergie, welche vor allem durch negative Gedanken oder aufgestaute Wut geschädigt und negativ beeinflusst wird.

Um sich emotional ausgeglichen zu fühlen, ist laut den alten chinesischen Medizinern ein einwandfreier Fluss der Lebensenergie wichtig. Ist das nicht der Fall, wirkt sich das in der Form von

  • Appetitlosigkeit
  • Schlaflosigkeit
  • Beklemmungsgefühlen
  • Übelkeit
  • Depressionen

aus.

Während die Schulmedizin in dem Fall einer diagnostizierten Depression auf die konventionellen Psychopharmaka zurückgreift, setzt die alte medizinische Medizin auf den Heilpilz Reishi. Obwohl dessen Nebenwirkungen noch nicht genauer untersucht wurden, gehen Forscher davon aus, dass diese geringer ausfallen, als dies bei den klassischen Psychopharmaka der Fall ist.

Da Reishi über die Vorstufe des Botenstoffes Serotonin – Tryptophan – verfügt, soll sich der Pilz positiv auf das Hormonsystem und somit auf die Psyche des Menschen auswirken.

Serotonin gilt als das Glückshormon und befindet sich bei einem unausgeglichenen „Qi“ in äußerst geringen Mengen im Körper der Menschen. Reishi soll das Serotonin-Level steigen lassen und somit den „Qi-Fluss“ anregen. Er soll:

  • Emotionen ins Fließen bringen
  • das Stressempfinden regulieren

und sich somit positiv auf die Psyche des Menschen auswirken.